Milli

Aus Tanzmariechen wurde nichts …

Ich, geboren in Essen-Werden, hatte in Essen und in Kettwig eine glücklich Kindheit mit meiner Familie an der Ruhr. Und ich wollte unbedingt Tanzmariechen werden. So hüpfte ich gern derart verkleidet und trällernd (zu allen Jahreszeiten) durch die Gegend.

Doch aus Mariechen wurde nix.­

»… Sie wurde stattdessen eine der einflussreichsten und umtriebigsten Musikerinnen der Region …«

… schrieb Tom Thelen von der WAZ Bochum.

 

Es war einer meiner Großväter …

… der mir das Singen nahelegte. Opa Edmund, der selbst Sänger war. Edmunds Lieblingssängerin war Mahalia Jackson. Schon mit vier gab's Opern, Jazzsongs und seine Leidenschaft – die Mahalia – für mich zu üben. Mit zehn Jahren lernte ich Gitarre spielen und schrieb sofort eigene Songs. Aber leider – oder vielleicht ist es auch gut so – gehen nicht immer alle Wege geradeaus und so dauerte es noch Jahre, bis ich dann doch endlich nur Sängerin wurde.

»… Sie studierte Tanz in Essen, Düsseldorf und Bern (ch). Dieses Studium finanzierte sie durch Jobs als Kellnerin, Surflehrerin, Tankwartin, Tonangelhalterin beim Film, Plakatkleberin, Darstellerin beim Theater und Videofilmerin für Bands …«

Foto: Kurt Rade

Mein Weg zum Jazz

Neben dem Tanzen spielte ich bereits in verschiedenen Bands. Über Rock-Jazz, Pop, Art-Pop, Weltmusik, Reggae, Funk, House, Werbung für's Radio für L'Oréal Paris, Becks Bier, Coca Cola, Cannon, Hohes C, u.v.m.), Chanson und Rock'n Roll fand ich den Weg zum Jazz.

»… Nach einem Auftritt beim “Montreux Jazz Festival” beschloss sie das Tanzen gegen das Singen zu tauschen und arbeitet heute als Jazz-Sängerin und Komponistin … oder Sidefrau als Funk und Reggae - Gitarristin …«

Milli Häuser

Aktuell 2018

Meine aktuellen Projekte 2018 sind:

  • »Milli sings Monk« (Tribute to Thelonious Monk)
  • »NACKT« Musikperformance | Illustration | Installation  | Infos siehe Tatort Jazz Konzerte | www.tatort-jazz.de 
  • »Gastsolistin« bei verschiedenen Jazzprojekten
  • »Milli Häuser Quartett« (mit Häuser, Dymke, Morsey, Kellerhoff)

Natürlich gibt es auch kleine feine Duo- und Triobesetzungen mit Jazzsongs für verschiedene Anlässe im Programm, sowie das inklusives Bandprojekt »Walking On The Moon« und The Jazz Party« (Jazz meets Pop, Funk & karibische Musik)
Und zu besonderen Gelegenheiten: »Milli Häuser & Tatort Jazz Sextett« (Jazz & Chanson)

2006 etablierte ich in Bochum die Reihe »Tatort Jazz«, die ich erst sechs Jahre lang jeden Mittwoch und seit 2012 einmal bis zweimal im Monat bis heute organisiere. Es spielen wechselnde, professionelle Gastsolisten mit dem festen »Tatort Jazz Hausband Trio«. In der langen Zeit organisierte ich insgesamt drei Tatort Jazz Festivals in der Stadthalle- und Freilichtbühne Wattenscheid und zuletzt 2016 im Kunstmuseum Bochum. Aus dem Tatort Jazz Zusammenhang können Sie für Ihre Veranstaltung auch schöpfen und Tatort Jazz Bands buchen. Einfach anfragen unter: milli-haeuser@gmx.de. Gerne stelle ich Ihnen eine für Sie perfekte Band zusammen. 

Und, na klar, ich gebe auch Unterricht

  • Seit 2010 Lehraufträge an der TU Dortmund im Bereich Musik: »Stimme, Liedpraxis, Liedbegleitung« und »Musik und Bewegung«.
  • Musikschule Dortmund und Gesamtkunstwerk e.V.: Gesangsunterricht im Bereich Jazz und Pop und inklusive Ensemblearbeit
  • Tatort Jazz Schule in Bochum: Gesangsunterricht im Bereich Jazz, Pop, Chanson, Akustikgitarre sowie Liedbegleitung. 
  • In der Freien Waldorfschule Essen leite ich ein Perkussionsensemble
  • Chorleitung "Madonna Chor" Bochum (Madonna e.V.)
  • Einzelunterricht im Bereich Gesang | Training | Coaching
  • Bühnenpräsentation
  • Körper-Haltungsproblembehandlungen bei Musikern (im Bereich, Schulter, Rücken, ect.)
Milli im Unterricht

Meine Workshop-Arbeit

Viele Jahre lang gab ich vier bis sechs Wochen im Jahr überwiegend Musik- aber auch Tanztheaterworkshops in Italien und Frankreich. Durch diese intensive Arbeit mit verschiedensten Menschen, mit unterschiedlichster Vorbildung, Alter- und Nationalitäten, ergab sich eine besondere Form der Workshoparbeit.  Zusammen mit dem Musiker Uwe Kellerhoff erarbeitete ich ein genreübergreifendes Konzept zum lernen von Musik. Durch das Zusammenspiel von Körperarbeit, Rhythmik, Bodyperkussion, Stimme und Melodie machen wir Musik auf besondere Art ganzheitlich erfahrbar und somit das Verstehen und die Ausführung der eigentlich komplexen Zusammenhänge musikalischer Arbeit.

Am Ende steht die Lust und Freude des gemeinsamen Musizierens in der Gruppe. Weiter arbeiten wir im Team seit vielen Jahren mit besonderen Projekten zur Eingliederung und Sprachförderung von Menschen mit Migrationshintergrund. Zum Beispiel mit eigenen Sprach- und Musik - Hörspielproduktionen (u.a. vom WDR begleitet) oder Perkussionsensembles

Einzelunterricht und Gruppen - Workshops biete ich (dementsprechend) ab Grundschulalter und werden auch als Lehrerfortbildungen angeboten. 

 

Zu guter letzt gestalte ich Events und Veranstaltungen
im Rahmen meiner Arbeit.
Dazu gehören: Ideentwicklung, Planung, Gestaltung und Organisation für Firmen, Festivals und private Parties,
wo mein »Know-how« und meine persönlichen Kontakte, aus meiner langjährigen Zusammenarbeit mit diversen Künstlern und Veranstaltern aus allen Branchen, einfließen.

Share